Deutsch
English
21.10.2011
BREMERHAVEN. Drei Kreuzfahrtschiffe docken in den nächsten Wochen für Wartungs- und Reparaturarbeiten auf der Lloyd Werft. „Die Schiffe kommen mehr oder weniger eines nach dem anderen von Mitte November bis Mitte Dezember“, sagt Werftchef Rüdiger Pallentin. Bei den Schiffen handelt es sich um die „Black Watch“ der norwegisch-britischen Reederei Fred. Olsen Cruise Lines sowie um die „Amadea“ und „Albatros“ des Bonner Kreuzfahrtveranstalters Phoenix Reisen.
Auf dem Programm stehen bei allen drei Schiffen routinemäßige Dock- und Reparaturarbeiten. Die „Albatros“ bekommt zusätzlich einen neuen Wulstbug, „um noch strömungsgünstiger durch das Wasser zu gleiten und so umweltschonend Kraftstoff zu sparen“, erklärt Pallentin. Bei der „Albatros“ und der „Black Watch“ handelt es sich – trotz ihrer mittlerweile unterschiedlichen Namen und Eigner – um Schwesterschiffe: Beide wurden Anfang der 1970er Jahre auf der Wärtsilä-Werft in Helsinki für die neu gegründete Royal Viking Line gebaut. Die norwegisch- amerikanische Reederei wollte mit ihren Luxusschiffen Alternativen zu den üblichen Karibik- Kreuzreisen anbieten. Anfang der achtziger Jahre wurden beide auf der Seebeckwerft in Bremerhaven um 28 Meter verlängert. (cb)
NORDSEE-ZEITUNG, 21.10.2011